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Aktuelles zu DVB-T im Saarland


Digitales Antennenfernsehen (DVB-T) ab sofort auch im Saarland

Mehr Programme in besserer Bildqualität über Antenne
Analog-terrestrische Verbreitung abgeschaltet

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DVB-T im Saarland - Prognose [PDF-Datei, ca. 2,4 MB
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Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Konferenzgebäude auf dem Saarbrücker Halberg fiel am 13. Dezember 2007 der Startschuss für das digitale Antennenfernsehen im Saarland. DVB-T löst damit die analoge Verbreitung ab. Der digitale Übertragungsweg eröffnet beim Antennenfernsehen neue Perspektiven: ein vielfältiges Programmangebot, eine bessere Bildqualität sowie eine räumlich ungebundene Fernsehnutzung in Ballungsgebieten.

DVB-T: Audio und Video
Audio: Überallfernsehen - jetzt geht's los! [Michael Lentes für SR 3 Saarlandwelle, 13.12.2007, ca. 2:53 Min.]
Audio: DVB-T in Kürze [Peter Springborn für SR 3 Saarlandwelle, 01.12.2007, ca. 1:51 Min.]
Audio: Tipps für den DVB-T-Empfang [Siegfried Lambert für SR 3 Saarlandwelle, 06.12.2007, ca. 2:56 Min.]
Video: Neue Sendeanlage Schoksberg [Aktueller Bericht, 06.12.2007, ca. 2:50 Min.]
Video: DVBT-Start im Dezember [Aktueller Bericht, 13.11.2007, ca. 3:09 Min.]
Video: Interview mit Thomas Hesedenz (SR-Technik) [Aktueller Bericht, 13.11.2007, ca. 3:53 Min.]

Teil einer modernen Infrastruktur

"Der Umstieg auf DVB-T hat eine große Bedeutung für unser Land. Wenn wir im Saarland den notwendigen Strukturwandel erfolgreich bewältigen wollen und künftig zu einem international attraktiven Kompetenzzentrum für Informatik, Nano-Bio-Technologie, Automobilzulieferung und Logistik werden wollen, dann brauchen wir auch moderne Infrastrukturen. Und heute gehören zu einer wettbewerbsfähigen Infrastruktur neben Hochschulen, Autobahnen, Flughäfen eben auch telekommunikationstechnische Infrastrukturen wie Breitbandkabel oder eben DVB-T", sagte Peter Müller, Ministerpräsident des Saarlandes, bei der Auftaktveranstaltung in Saarbrücken.

Per symbolischem Knopfdruck startete er gemeinsam mit dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei Karl Rauber, dem ARD-Vorsitzenden und SR-Intendanten Fritz Raff, dem Direktor der Landesmedienanstalt Dr. Gerd Bauer und dem Produktionsdirektor des ZDF Dr. Andreas Bereczky, sowie dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der T-Systems Media&Broadcast Helmut Egenbauer die neue Ära des Antennenfernsehens im Saarland.

Zukunftsweisende Technologie

Mit DVB-T wird im Saarland eine zukunftsweisende Technologie eingeführt, die das Antennenfernsehen modernisiert und als dritten Übertragungsweg neben Kabel und Satellit erhält. "Ein digitaler Verbreitungsweg, der eine attraktive Anzahl von Programmen übertragen kann und über Alleinstellungsmerkmale verfügt, die Kabel und Satellit eben nicht bieten können, ist auch wettbewerbsfähig. DVB-T bietet den Zuschauern einerseits ein Mehr an Programmen und andererseits neue, exklusive Nutzungsformen. Hinzu kommt, - und das war für den SR ein ebenso wichtiges Kriterium bei seiner Entscheidung, 2,9 Mio. Euro für den Aufbau von DVB-T-Sendernetzen zu investieren, dass die Verbreitungskosten erheblich sinken", unterstrich SR-Intendant Fritz Raff die Bedeutung der Einführung der neuen Technik.

Der Direktor der Landesmedienanstalt des Saarlandes, Dr. Gerd Bauer, wies auf die medienpolitische Bedeutung der Einführung von DVB-T im Saarland hin: "DVB-T eröffnet uns mehr Möglichkeiten für die Verbreitung von saarländischen Inhalten im Fernsehen. Ich freue mich über das Engagement von Saar TV, QVC und Tele 5 im Saarland. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Programmvielfalt und auch zur Stärkung der Meinungsvielfalt im Saarland."

"Bis zum Jahr 2010 soll die Umstellung der Fernsehverbreitung in ganz Deutschland von analog auf digital vollzogen sein", sagte Dr. Andreas Bereczky, Produktionsdirektor des Zweiten Deutschen Fernsehens, "ARD und ZDF planen, die Digitalisierung der Terrestrik bis Ende 2008 deutschlandweit abzuschließen".

"Ein Zeichen für die hohe Akzeptanz von DVB-T in Deutschland sind inzwischen über neun Millionen verkaufte DVB-T-Empfänger im Markt, mit einer Vielfalt, die bei der Markteinführung nicht abzusehen war", sagte Helmut Egenbauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der T-Systems Media&Broadcast.

Start im Saarland mit 15 Programmen

Im Saarland startet das digitale Antennenfernsehen mit 15 Programmen: Das Erste, SR Fernsehen, Saar TV, Phoenix, Arte, ZDF, 3sat, KiKa im Wechsel mit dem ZDFdokukanal, ZDFinfokanal, Bayerisches Fernsehen, Hessisches Fernsehen, Südwest Fernsehen, WDR Fernsehen, Tele 5 und QVC.

Für den Empfang von DVB-T benötigen die Fernsehzuschauer zusätzlich zur Antenne ein DVB-T Empfangsgerät, das die digitalen Datenpakete übersetzt. Das Empfangsgerät wird zwischen Antenne und Fernseher angeschlossen – ähnlich wie ein Videorekorder über die Scart-Buchse oder den Antenneneingang. Mittlerweile gibt es auch Fernsehgeräte und Festplattenrekorder mit einem integrierten DVB-T Empfangsmodul zu kaufen.

Noch Fragen?

Weitere Informationen gibt es täglich von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr über die Telefon-Hotline 0 18 05/63 78 88
(14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz. Der Preis aus dem deutschen Mobilfunknetz kann abweichen.)

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